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Visuelle Kommunikation

Produkt- und Packagingdesign

Das Experiment

Dieses Jahr haben wir den ersten Schritt gewagt! Nach reichlicher Recherche zogen
wir über 30 Setzlinge und 7 Sorten auf der Fensterbank. Mit zwei Blattpaaren waren sie dann Ende Mai endlich groß genug für den Garten. Da Kalebassen tropische Gewächse sind mögen sie es am liebsten besonders heiß. Als Mitte Juli die Hitzewelle alle Pflanzen in unserer Region zum dörren brachte, entfaltete die Kalebasse sich zu ihrer vollen Pracht! Sie bildete fast täglich 1,5 m lange Ranken und began zu Blühen. Ihre zarte, weiße Blüte öffnet sich nur eine Nacht lang. Mit vollstem Vertrauen erledigten die Nachtfalter ihre Arbeit und befruchteten die weiblichen Blüten. Die Blüte verdorrt am nächsten morgen und eine kleine Kalebasse wurde geboren.

Der große Tag: Nur die Harten
kommen in den Garten

Kalebassen bilden “Korkenzieher“ als Kletterhilfe

Die männliche Blüte wartet auf die Hochzeitsnacht

Eine Babykalebasse ist über Nacht entstanden

links: Größe am 03.08

rechts: Größe am 13.08

„Es ist erstaunlich wie schnell die Pflanze wächst. Jedes mal wenn es geregnet hat, habe ich das Gefühl sie sind
auf das zweifache ihres Volumens gewachsen. Es macht riesig Spass sie zu beobachten. Jede für sich ist ein Indivi-
duum und macht einen Prozess durch. Ich habe noch nie eine so lebendige Pflanze gesehen.“, sagt Ludmilla Tata-rinov, die sich jeden Tag mit der Kalebasse beschäftigt.
Die Kalebassenpflanze scheint resistent zu sein gegen jegliche Form von Schädlingen! Kein Blatt wurde von der Nacktschnecken Armee beschädigt, von Raupen ange-fressen oder hat einen Krankheitsbefall.

Wenn man das Blatt zwischen den Fingern reibt entsteht ein eigentümlicher Geruch, der an verbranntes Gummi erinnert. Wir denken das, und die feinen Borsten sind ihr natürlicher Abwehrmechanismus. Mittlerweile beträgt die Ernte zwischen 40 und 50 Stück. Manche haben jetzt schon eine Größe von 65 cm, sie sollen ihre Größe bis zur Ernte noch verdoppeln. Wichtig ist die Früchte reifen zu lassen und unmittelbar vor dem ersten Frost zu ernten. Danach werden sie ungefähr 2 Monate an einem trockenen Ort gelagert und erhalten durch die Trocknung ihre typisch braune Farbe und Musterung.

links: Größe am 03.08

rechts: Größe am 13.08

Fortsetzung folgt…